Browsergames – Ersatz für „richtige“ Spiele?

Grepolis Browsergame

Spiele benötigen entweder eine aktuelle Konsole oder einen modernen PC, um halbwegs Spaß zu machen, richtig? Falsch, denn sogenannte Browsergames brauchen weder die neueste Hardware, noch sind sie meist in anderen Bereichen so anspruchsvoll wie „echte“ Spiele. Spaß machen sie trotzdem.

Vom Zeitvertreib zur Konkurrenz

Kleine Spiele für zwischendurch sind auf dem Vormarsch, man muss sich nur einmal das iPhone angucken, um diesen Trend bestätigt zu sehen. Browsergames passen genau in diese Beschreibung, wobei sie mitnichten einfach nur irgendwelche lieblos dahinprogrammierte Spielchen sind. Komplexe Wirtschaftssimulationen oder Strategiespiele sind auch als Browsergame möglich, wenn auch nicht grafisch so opulent.
Ein weiterer Vorteil von Browsergames ist die flexible Zeitplanung, die die Spiele zulassen. In vollwertigen Spielen muss erst gespeichert oder ein Checkpoint erreicht werden oder meist irgendetwas anderes unternommen werden, bevor man das Spiel einfach beendet. Hat man hingegen auf ein Browsergame keine Lust mehr, schließt man eben den Browser – fertig. Gespeichert wird meistens automatisch, oder, was häufig vorkommt, die Spiele laufen sowieso rundenbasiert ab.

Grepolis Browsergame

Die Antike ist jetzt

Ein Beispiel eines Browsergames, das mit hochpreisigen Konkurrenztiteln gut mithalten kann, ist Grepolis. Das Spiel verschlägt den Spieler auf eine Insel des antiken Griechenlands und kann am besten als eine Art Strategiespiel im Stil von „Die Siedler“ mit einem erweiterten Handels- und Diplomatiesystem angesehen werden. Am Anfang wird man auf seiner Insel Rohstoffe wie Holz und Steine abbauen müssen, um allmählich die Produktion von Gütern voranzutreiben. Diese Rohstoffe benutzt man für den Bau von Einheiten und weiteren Städten, um das eigene Reich auszubauen. Man ist jedoch nicht allein auf der Insel, und wird eher früher als später in Kontakt mit anderen Spielern kommen, die sich letztendlich als Feind oder auch Freund entpuppen können, mit denen reger Handel getrieben werden kann.
Wer am Ende gewinnt, wird erst nach vielen Stunden Grepolis entschieden – bevor es gleich weiter geht, denn gute Browsergames sind ein erstklassiger Zeitvertreib.

4 Kommentare

  1. Games Freak

    Mittlerweile gibt es Die Siedler sogar selbst als Browserspiel. Ubisoft hat sich da direkt mit den Machern zusammengetan. Man hat wohl gesehen, wie gut diese Spiele bei der Community ankommen.

  2. KleinerZocker

    Browserspiele sind die neue Zukunft der Spiele, man brauch sie nicht installieren, es gibt wenig Fehler im Bezug auf Abstürze. Sie sind unkompliziert.
    Ich schätze die nächsten Jahre werden diese Art von Spiele noch viel mehr an Präzens erleben.

  3. chriwik

    Ja Browsergames sind ein netter Zeitvertreib, aber manchmal auch zu sehr.
    Grepolis an sich hab ich schon probiert aber nicht so mein Fall. Dann schin eher Forge of Empires oder die Siedeler. 😀

  4. Wurzelimperium

    Der Vorteil der Browserspiele ist einfach, das man nicht alleine Spielen muss. Oder auf Mitspieler warten muss. Zudem gerade bei Strategie Online Games ist es sehr spannend gegen andere Menschen zu spielen. Auserdem geht das Browserpiel über Monate – Jahre. Community ist immer spannender als alleine gegen den Computer zu spielen.

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