Was sind Egoshooter?

Schießen statt fragen

Obwohl gerne von der Boulevardpresse zerrissen und von Politikern für ihre Wahlkämpfe ausgeschlachtet, stellen Ego-Shooter – oder schlicht Ballergames – ein nicht mehr wegzudenkendes Genre unter den Computerspielen dar. Warum das so ist, lässt sich nicht so einfach sagen; wahrscheinlich ist es eine ganze Reihe von Gründen.

Mittendrin statt nur dabei

Da wäre zum einen die sogenannte „Immersion“, auf Deutsch: Das Eintauchen in die Spielwelt. Direkt aus den Augen einer Person zu spielen hat eben einen ganz anderen Effekt, als wenn man seine Spielfigur von hinten oder, wie in Strategiespielen, von schräg oben sehen würde. Besonders enthusiastische Spieler können gerne dabei beobachtet werden, wie sie sich auf dem Sofa sitzend ducken, um Geschossen auszuweichen.
Außerdem ist in den Shoot ‘em Ups einfach wirklich was los. Besonders in Spielen, die sich der Kriegsthematik annehmen, wie die Call of Duty oder Battlefield Spieleserien, kracht, explodiert und splittert es oft an allen Ecken. Das ist erstens ideal für alle, die sich das Kinoflair nach Hause holen wollen, und zweitens kann man dabei oft prima abschalten. Nebenbei präsentieren einige dieser Spiele eine Story, die sich mit Hollywoodfilmen mehr als nur messen kann.

Bis das Blut gefriert

Andere schlagen einen anderen Weg ein, lassen die Story links liegen und geben sich der Faszination der Angst hin. Denn spätestens seit Erscheinen von Doom 3 im Jahr 2004 sind Gruselshooter einfach „in“. Ob F.E.A.R., Condemned, oder das bald erscheinende Metro 2033, sie ziehen alle ihre Faszination aus geschickt platzierten Schock-Momenten.
Noch eine weitere Gemeinsamkeit verbindet viele Ballerspiele: Oft geht es in diesen Spielen nicht gerade zimperlich zu, und die meisten Ego-Shooter tragen ihr knallrotes „Ab 18“-Siegel zu Recht. Daher, liebe Eltern: Augen auf beim Shooter-Kauf.

Best of Egoshooter

Sogenannte Egoshooter sind aus der Welt der PC-Spiele heutzutage kaum noch wegzudenken. Seit der Einführung von Spielen wie Unreal oder Half-Life vor nunmehr mehr als zehn Jahren, ist die Faszination an First-Person-Shootern noch immer ungebrochen. Durch die Sicht aus der Perspektive des Protagonisten des jeweiligen Spiels fällt das Eintauchen in die Spielwelt leichter, als in jedem anderen Genre. Dieses intensive Spielerlebnis ist bis heute eines der Aushängeschilder der Egoshooter.
Außerdem wird wie in kaum einem anderen Genre auf Grafikpracht erster Güte wertgelegt. Dieser Tatsache ist es zu verdanken, dass viele Egoshooter mittlerweile interaktiven Filmen gleichen, die mit einer ausgefeilten Story und filmreifen Cutscenes nicht mehr viel mit den Spielen aus der Anfangszeit Mitte der 1990er Jahre gemeinsam haben. Heutzutage sprengen die Budgets aufwendiger Titel die dreistellige Millionenmarke und kommen damit Hollywoodfilmen gleich. Auch die Einführung langerwarteter Titel ist – zumindest in den USA – mit einem Medienrummel verbunden, der vor Jahren noch undenkbar schien. Um dir aktuelle Spiele etwas näher zu bringen, haben wir einige aktuelle Beispiele ausgesucht.

Egoshooter im Browser

Lange Zeit war es undenkbar, Egoshooter als Browsergames anzubieten. Zu schlechte Grafik, zu wenig Möglichkeiten – so die Meinung der etablierten Spielergemeinde. Heute sind die ersten Online Egoshooter längst etabliert und bei Gamern hoch im Kurs. Mit packenden Storys, Mehrspielermodus und detailreichen Levels begeistern sie vollkommen kostenlos. Ein Vergleich mit richtigen Shootern ist vor allem grafisch dennoch nicht zu leisten.

Shooter Onlinegames punkten mit fesselnder Story

Grafisch gesehen werden Egoshooter Browsergames wohl nie ganz an ihre waschechte Vorlage heranreichen. Gerade Spiele wie Modern Warfare 2 oder Crysis bedienen sich einer hochwertigen Grafik, die so im Browser nicht möglich ist. Dennoch besitzen viele browserbasierte Egoshooter eine bemerkenswerte Grafik und tolle 3D-Effekte. Steckenpferd der kostenlosen Spiele ist allerdings die packende Story, die gar bei so manchem PC-Game vermisst wird. Das Egoshooter Browsergame Xblaster versetzt den Spieler in das Jahr 2053 und damit in die Zeit nach dem dritten Weltkrieg. In dieser Welt muss der Spieler versuchen, sich in spannenden Echtzeitkämpfen in den Arenen einen Namen zu machen. Nur so kann er im Blitzfeuer überleben und weitere Schlachten verhindern. Auch Browser Egoshooter wie A. I. War oder Phosphor bedienen sich komplexer Hintergrundsstorys sowie daran angelehnten, kniffeligen Aufgaben, die Lust auf mehr machen.

Echtzeitkämpfe und spielerische Entwicklung als Plus

Weder Grafik noch Story allein machen ein gutes Spiel aus. Kostenlose Browsergames gelten vor allem deshalb als Alternative zu echten Egoshootern, weil sie auf gemeinsamen Spielspaß im Browser setzen. Multiplaner Shooter wie Quake oder Xblaster bieten spannende Echtzeitkämpfe in vielen verschiedenen Levels. Der Spieler kann sowohl gegen Spieler antreten als auch sie mit ihnen gegen PC-gesteuerte Figuren zusammenschließen. Bedienerfreundliche Oberflächen sowie eine leichte Einführung ins Spiel eignen sich für Anfänger wie Fortgeschrittene und machen den Spielspaß komplett.

Browsergames für jeden Geschmack

Trotz einfacher Grafik begeistern Online Egoshooter durch Story, Spannung und Mehrspieler-Modus. Kein Wunder also, das auch andere Browserspiele richtig beliebt sind. Das kostenfreie Wewaii beispielsweise lässt den Spieler in die Rolle des Hotelmanagers schlüpfen, der edle Hotels am Strand errichten und seine Urlauber begeistern muss. Die Aufgaben gestalten sich vielfältig und komplex wie im echten Leben und versprechen so langanhaltenden Spielspaß für Jung und Alt.

Bioshock

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