Spielsucht bei World of Warcraft

Wenn es um das Thema World of Warcraft geht, scheint es in erster Linie zwei Meinungen zu geben: Die einen sind begeistert, die anderen warnen. Unter den Fans befinden sich vor allem Spieler, unter denen, die negativ reagieren, in erster Linie Menschen, die dieses Spiel noch nie gespielt oder näher gesehen haben. Hand in Hand mit dem häufigsten Kritikpunkt, der Zeitverschwendung, geht der Aspekt der Spielsucht. Und hier finden sich dann auch Berichte ehemaliger Spieler, die zum Nachdenken anregen können, von Kritikern leider aber auch ganz platt missbraucht werden können: „Seht ihr, WoW macht doch süchtig.“

Einer der bekanntesten Fälle im Netz ist Andy aka. Tinitus von EU. Frostwolf, der im Forum von Blizzard seine Leidensgeschichte publiziert hat: WoW – Der soziale Verfall eines Menschen. Es spricht für Blizzard, dass sie dieses Posting nicht zensiert haben. Als ich der Story zum ersten Mal in einem Blog begegnet bin, hielt ich sie für einen Fake, da aus meiner Sicht für einen Spieler typische Angaben fehlen. Die Originalquelle im Forum macht aber klar, dass es stimmt. Und man sieht, dass hier wirklich ein Spielsüchtiger zugange gewesen sein muss: Denn der Untote Level 60 Schurke hat mit „Klinge der Horde“ beispielsweise den höchstmöglichen PvP-Rang inne. Um dies zu erreichen, muss man richtig viel Zeit in dieses Spiel investieren.

Dies wird auch aus seinem Bericht klar. Er startete so:

Mein Name ist Andy, ich bin 22 Jahre alt, lebe in einem sehr geordneten & harmonischen Familienhaushalt, bin ein überdurchschnittlicher Schüler, wiege 80 Kg und treibe seitdem ich auf 2 Beinen stehen kann regelmäßig Sport auf fast schon professioneller Basis. Laut des letzten Fitnesstest wurde mir ein biologisches Alter von 20 Jahren errechnet, bei einer überdurchschnittlichen Kondition, was auch darauf zurück zu schließen ist, dass ich weder rauche, noch Alkohol trinke.

Bereits nach drei Monaten ist WoW sein neues Hobby und er schwänzt immer öfter das gemeinsame Abendessen mit den Eltern. Nach einem Jahr ist er seine Freundin los. Nach zwei Jahren sieht das Fazit so aus:

Ich habe keinen meiner alten Freunde mehr, von meiner damaligen Freundin ganz zu schweigen. Ich habe nach 16 Jahren meinen Sport aufgegeben, führe meine Hobbys nicht mehr aus und das Klavier wurde seit mehr als 1 Jahr nicht mehr angefasst. Ich habe 15 Kg zugenommen und beim Fitnesstest vor 2 Wochen (den ich aus eigenem Interesse absolvierte) ein biologisches Alter von 28 bestätigt bekommen.

In Andys Biografie ist auf den ersten Blick keine Anfälligkeit für Süchte erkennbar. Genau hier liegt ein Fehler vieler Süchtiger. Wer hat nicht schon den Satz gehört: „Das kann mir nie passieren.“ Potentielle Abhängigkeiten können aber viele Gründe haben – beispielsweise auf der systemischen Ebene – und sind oftmals erst dann erkennbar, wenn sie auftreten, die Person also bereits ihre Sucht lebt.

Süchtig kann man nach vielem werden. Ob nach Alkohol, Nikotin, Cannabis, Fernsehen, Sex, Schokolade, Anerkennung, Macht – alles, was unser Belohnungssystem in irgendeiner Form antriggert, uns schöne Gefühle macht, ist ein potentielles Suchtmittel. Aus meiner Sicht ist es dumm, etwas – oft nur vordergründig – deshalb zu verbieten. Klar, es gibt Drogen mit einem extrem hohen Sucht- und Schädigungspotential wie Nikotin und Heroin. Dabei ist es – wie im letzterem Fall – gar nicht die Droge allein, sondern die mit dem Gebrauch einhergehenden Probleme aufgrund gesellschaftlicher Ächtung oder rechtlicher Repressalien.

Insofern kann jedes Spiel und natürlich auch World of Warcraft zu einem Suchtmittel werden. WoW mag hier ein stärkeres Potential haben als beispielsweise Freecell, Solitair oder Minesweeper. Einerseits durch den Stufenaufbau des Spieles („Nur noch dieses Level, dann hör ich auf“), den Gruppenzwang bei Raids, der es erforderlich macht, das Reallife (RL) nach dem Virtuellen Leben (VL) auszurichten (hat Blizzard glücklicherweise mit BC etwas entschärft) und den Wunsch nach noch besseren, tolleren Items. Andererseits durch die Faszination dieser Welt an sich, den Wunsch nach Fantasie, der bereits ein Garant für den Erfolg von Harry Potter und Herr der Ringe darstellte. Bei WoW liest man nicht nur von Zauberern, hier kann man selbst Magier sein! Ist für einige Stunden kein Mensch, der vielleicht seine Brötchen in einem langweiligen Büro verdient, sondern ein Elf, der auf der Suche nach Abenteuer durch die Wälder streift.

Als ich erstmals von diesem Spiel hörte, war mir seine Faszination sofort klar. Ein oder zwei Jahre schlich ich herum wie die Katze um den heißen Brei, bis es dann soweit war und ich einstieg. Einen Monat meines Lebens (komplette Spielzeit umgerechnet) verbrachte ich in diesem Spiel und habe kaum etwas davon bereut: Ich spielte, lernte, lachte, hatte schöne Begegnungen, die sich auch auf das reale Leben auswirkten. Weiterhin arbeitete ich, machte Sport, hatte Beziehungen. WoW ersetzte bei mir vor allen Dingen das Schauen von Filmen. Ich ersetzte eine Kulturtechnik durch eine andere. Aktives Spielen statt passives Glotzen.

Das Zauberwort für erwachsene Spieler heißt schlicht und ergreifend Selbstdisziplin. Hier ein paar Beispiele für Regeln, die ich jedem erwachsenen Spieler empfehlen kann und die mir geholfen haben, Spaß am Spiel zu haben und dennoch weiterhin ein erfolgreiches und erfülltes Leben:

  1. Reales Leben ist wichtiger als virtuelles Leben.
  2. Richte das Spiel nach deinem Leben aus, nicht dein Leben nach dem Spiel.
  3. Begrenze deine Spielzeit: Wenn du berufstätig bist oder noch zur Schule gehst, spiele werktags erst nach dem Abendbrot. Und dann auch nicht zu lang. Größere Instanzen oder Raids möglichst nur am Wochenende oder in den Ferien bzw. Urlaub.
  4. Sei nicht jeden Tag online, auch nicht, um „kurz mal ins AH zu schauen“.
  5. Esse niemals beim Spielen am PC.
  6. Meide Gilden, die Mindest-Onlinezeiten vorschreiben, vor allem, wenn sie – wie im Fall von Andi – wirklich lange Onlinezeiten verlangen. Solche Gilden sind nichts anderes als Vereinigungen von Spielsüchtigen, die Suchtverhalten massiv fördern.
  7. Nimm dir Auszeiten. Mach beispielsweise ganz normalen Urlaub ohne Computer (zwei Wochen am Meer oder in den Bergen) oder leg deinen Account mal für den ein oder anderen Monat – oder wie ich gleich für neun Monate – still und konzentriere deine Energie in dieser Zeit auf andere Dinge.

Falls du Kinder hast, die WoW spielen, trägst du einen Großteil der Verantwortung. Stelle klare Regeln auf im Umgang mit dem Spiel und seinen Auswirkungen im realen Leben. Schule, Sport, Freunde, geregelte Essens- und Schlafenszeiten haben Vorrang! Sicher sind Ausnahmen möglich, diese dürfen aber nicht die Regel werden.

Das oben angeführte Beispiel Andy ist ein Extremfall, der sicher nicht auf den Großteil der Spieler zutrifft. Aber manche seiner Erlebnisse wirken vielleicht vertraut. Und man kann sehen, dass er gegen alle oben genannten Punkte verstoßen hat. Dazu kam, dass seine Eltern das Suchtverhalten gefördert haben, beispielsweise indem ihm seine Mutter das Essen auch noch an den PC brachte.

Bei diesem Fall sieht man auch, dass das Alter keinen Schutz bietet. Als ich mit meiner ältesten Tochter kürzlich WoW zu spielen begann, warnte ein Lehrer: Er würde das Spiel grundsätzlich erst mit 16 erlauben. Für mich besteht das Problem hier dagegen vor allem darin, ob man mit seinen Kindern spielt bzw. integriert ist oder völlig planlos bzw. desinteressiert ist. Die Problemfälle entstehen in der letztgenannten Konstellation: Wenn Eltern keine Ahnung davon haben, was ihre Kids wirklich tun. Wenn die Medienkompetenz der Eltern in Sachen Computer gegen Null tendiert. Wenn es Eltern völlig egal ist, was ihre Kids tun, Hauptsache, sie haben ihre Ruhe.

Insofern ist es der erste Schritt besorgter Eltern, sich PC-Kenntnisse anzueignen. Ohne diese geht es im heutigen Leben sowieso kaum noch. Und vielleicht selbst mal zu spielen, gern auch zusammen mit den Kids. Es kann für Kinder auch ein tolles Erlebnis sein, die Eltern in ein Spiel einzuführen und hier einmal zu erleben, kompetent zu sein. Denn WoW verlangt eine Menge von einem Spieler und kann viel lehren, darüber bald mehr in einem anderen Posting. Insofern sollten diese Kompetenzen auch anerkannt werden.

Sollten Erwachsene feststellen, dass das Spiel einen zu großen Raum in ihrem Leben hat und sie der Sucht verfallen sind, empfehle ich das Hinzuziehen eines Therapeuten. Dies kann auch für betroffene Eltern ein guter Schritt sein – aber es muss Eltern klar sein, dass sie ihr Kind nicht dorthin abschieben – „Mach mal, dass mein Sohn wieder richtig funktioniert“ – sondern, dass sie selbst intensiv mitarbeiten müssen. Ein System funktioniert nur, wenn alle etwas tun.

In diesem Sinne: Frohes Spielen und ein erfüllendes reales Leben 🙂

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Aus der alten 2006er-Kurzvorstellung bei der Gilde Celeb Rana: "Jäger, der gern mit seinem geliebten Pet tagelang allein durch die Wildnis zieht und deshalb anfällig dafür ist, von leichtbekleideten, jungen Damen zu Instanzen und Hordenjagden eingeladen zu werden ;-)". Seit...

52 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Selbstdisziplin ist definitiv ein Zauberwort, aber erzähl das mal einem Süchtigen (egal ob Spiel, Alkohol oder Drogen)…da findet man schwer alleine aus eigenem Antrieb wieder raus. Und in den meisten Fällen wissen die Süchtigen sehrwohl von Ihrer Sucht. Bei jüngeren Menschen ist das ganze natürlich noch viel verlockender und da sind dann definitiv die Eltern gefragt das ganze zu regeln…wenn aber da das soziale Umfeld nicht stimmt, schaut das auch wieder ganz mies aus.

    WoW ist definitiv ein Game was sehr hohes Suchtpotenzial birgt. Spreche da aus eigener Erfahrung im Freundeskreis! 😡

  2. WoW ist wirklich ein Suchtspiel, man muss aufpassen, dass man sich nicht verliert, und bei Minderjährigen sind wirklich die Eltern gefragt. Wenn Erwachsene betroffen sind, sollte der Freundeskreis eingreifen, bevor es zu spät ist…

    Ich finde diesen Bericht sehr hilfreich, weil ich morgen eine Deutscharbeit zum Thema WoW schreibe (ja, es gibt auch schon etwas moderneren Deutsch-Unterricht^^), und ich mich jetzt sehr gut informieren konnte.

    Danke LG Saskia

  3. der bericht hat viele glaubwürdige stellen….ich selber spiele wow und hab noch frühzeitig erkannt dass das reale leben wichtiger ist….es ging bei mir nach dem motto: oh ich hol mir aus diesem raid noch das epik dann is pause….dann hab ich das item und wenn ich dann gehen würde bei keinem raid dabei wär wär ich nur ein epic-geiles kiddie….ich habe erkannt dass mir meinungen von leute die ich nicht einma gesehen hab egal sein kann…

    der bericht hat mir echt gefallen!

  4. Mein Sohn ist hochgradig spielsüchtig nach diesem Spiel und wirft gerade seine Zukunft weg!

    Und ich kann nichts tun. Kontrolle? Wie denn?

    Er will nur noch spielen, Tag oder Nacht. Lernen, Fehlanzeige. Er fällt dieses Jahr durch.
    Wenn er nicht spielen darf, verkriecht er sich bei geschlossenen Rollos im Bett. Will man ihn herausholen, kann es sein, dass er die Türe mit Möbeln verbarrikadiert. Er ist oft nachts wach, tagsüber schläft er.

    Jetzt ist ein Höhepunkt erreicht: Er geht seit zwei Wochen praktisch nicht mehr zur Schule. Er trifft seine „freunde“ nur noch im Spiel, aber nicht mehr im Leben. Er hat sein Saxophonspiel hingeschmissen, zum Sport geht er auch nicht mehr. Er isst nicht mehr mit uns, verbarikadiert sich nur noch in seinem Zimmer.
    Nimmt man ihm den Internetzugang, wird er aggressiv, droht, schlägt.
    Mein Sohn ist 14!!!!!

    Dieses Spiel ist ein Mörder!

  5. Nicht böse sein, aber ich denke, dass sich hier die Faszination des Spiels vermischt mit möglichen Fehler in der Erziehung und der Problematik, welche die Pubertät mit sich bringt.
    Wenn eines meiner Kinder sich so verhalten würde, wäre Internetzugang etc. längst gestrichen. Würde es mir drohen oder mich gar schlagen, würde ich ihm ganz klar seine Grenzen aufzeigen!

  6. Mein Mann ist Spielsüchtig. Er kommt von der Arbeit nach Hause setzt sich sofort vor den Rechner und Spielt WOW, ist genervt wenn wir Besuch bekommen, und nimmt auch sonst nicht mehr wirklich am Leben teil,er kommt wiederwillig mit zu Geburtstagen, geht nicht mehr zum Traning, redet mit Leuten über seine Probleme die auch WOW spielen, Wochenenden haben bei uns nicht mehr Stadt gefunden,ich komme nicht mehr an ihn ran, mittlerweile ist es soweit gekommem das er Ausgezogen ist. Er sagt er liebt mich nicht mehr,und freut sich nicht mehr nach Hause zu kommen,ich weiß nicht was ich tun soll, um ihm klar zu machen das er ein Problem hat,ich liebe ihn, aber dieses Spiel ist ihm seit 2 jahren wichtiger als ich, und leider wird es immer schlimmer.

  7. man kann sich dies schoenreden, man kann sich das schoenreden.

    jeder ist fuer sich selbst verantwortlich im bezug auf alles (bei minderjaehrigen noch die eltern)

    ich persoehnlich spiele seit ueber 2 jahren wow, hab durch wow noch freunde hinzu gewonnen, aber KEINE verloren.
    ich spiele halt eben nur wenn ich zeit dafuer hab, soziale kontakte gehen vor, und natuerlich auch schule.
    ich bin jetzt 18, habe also mit 15 angefangen, mach immer noch meine musik, jetzt sogar mehr wie damals, spiele aktiv fussball, bin in der oberstufe auf dem gymnasium, und bringe dort ueberdurchschnittliche leistungen.
    es ist alles eine frage der reinen selbstdisziplin!
    wer will bleibt von aller sucht frei, bzw wenn er einer sucht verfallen sollte kommt man auch da mit willenskraft wieder frei (hab 4jahre trotz fussball geraucht, und hab seit 3 monaten von einem tag auf den anderen aufgehoert, weil ich gemerkt hab das es mir mehr und mehr kondition raubt, da ich aelter war, hatte ich auch mehr geld, hab dementsprechend mehr geraucht, hab einfach gesagt dann ich will nicht mehr, und gut war).

    wer mir nicht glaubt, oder sich gerne mit mir ueber meinen beitrag unterhalten will, der kann mich kerne bei icq oder xfire anschreiben!

    icq: 388227822
    xfire: K03ll3

  8. WoW ist auf Grund seiner Struktur eines der Spiele mit dem größten Suchtpotential meiner Meinung nach. Und wie bei anderen Süchten muss man wenn man merkt, dass die Spielzeit aus dem Rahmen fällt ersteinmal selbst eingestehen, dass man süchtig ist. Ansonsten ist Hilfe von außen nutzlos und man fällt wieder in das selbe Loch. Doch wenn man es erkannt und akzeptiert hat kann man sich helfen lassen oder sich selbst helfen. Des weiteren besteht präventiv die Möglichkeit, wenn man merkt, dass man zu viel spielt, eine pause einzulegen. Dies habe ich z.B. selbst schon getan und kontrolliere nun wie lange ich spiele. Denn !ES IST EIN SPIEL! und wird dies auch immer bleiben und das sollte niemand vergessen

  9. hi
    mein name ist wörge und würde gerne it andy aka tinitus onakt aufnehmen via email wenns geht. würde mich echt freuen. danke

  10. „Die Originalquelle im Forum macht aber klar, dass es stimmt.“
    What the?
    Die Logik musst dir mir erklären.

  11. Ganz einfach: Der Beitrag im Forum von Blizzard wurde von einem verifizierbaren Original-Account getätigt, insofern ist ein Fake wenig wahrscheinlich.

  12. Wie krank muss man sein das man für’s online zocken echtes Geld zahlt ? -.-^
    Es gibt so viel free Games.. Naja zahlt schön weiter ihr noobs 😛

  13. @Anti-Suchtler:
    Der vorteil am bezahlten MMO liegt klar beim besseren Support auch wenn ich bei dem von Blizz sehr enttäuscht bin.
    @Thema: Ich kann dem Bericht gut beipflichten da ich viele Paraleelen zu mir selber sehe. Ich muss zu meiner Schande eingestehn das ich auch lange jahre WoWabhängig war, in letzter zeit bekomm ich das problem im griff aber es schlaucht und ist verdammt anstengend. Fast alle Beziehungen aus dem RL Freundin und Freunde hab ich abgebrochen nur um mehr zeit zum Zocken zu haben in der schule wurd ich auch permanent schlechter und dann kam der superGAU-1 jahr arbeitslos… das war der horror, seid ich meine ausbildung angefangen hab hab auch ich mich wieder gefangen und darüber bin ich sehr froh. manchmal helfen auch äussere faktoren wie halt ein erfolgserlebnis dazu die kurve zu bekommen, nur besteht oft das problem für einen potenzell Süchtigen das er sich keine erfolge selbst zuschreiben kann da ist hilfe von aussen gefragt Freunde und Familie find ich was das angeht besonders wichtig. Hätt ich meine Mutter und meinen Vater(dank seiner hilfe hab ich meinen Job ) nicht gehabt ich wär wahrscheinlich noch immer ohne Job und 24/7 am zocken.
    Nur damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich spiele noch immer voller leidenschaft WoW aber ich schiebe es nicht mehr vor mein Reales Leben-dank hilfe von aussen

    LG Jan Aka Korum (Frostmourne)/ Erdogan (Die Ewige Wacht)

  14. Pingback: Der Poster ?ber mir - Seite 318 - netzwelt.de Forum

  15. Wie der Betreiber dieser Seite anfangs ganz richtig darstellt, ist jede Sucht eine Suche nach Anerkennung und Belohnung, die der Süchtige unabhängig von der dafür notwendigen Leistung erfahren möchte. Das Fatale an WoW ist, daß man in diesem Spiel (ja, ich höre schon die „nOOb-Schreie der Be- und Getroffenen) Erfolge und Anerkennung auch ohne besondere Leistungen und Fähigkeiten erfährt; das gesamte Konzept des Spiels ist darauf gerichtet, daß die Spieler Zeit investieren müssen, die nur in geringem Umfang durch Befähigung substituiert werden kann. Im Klartext: Auch ein richtig schlechter Spieler wird irgendwann 80 und ehrfürchtig, wenn er dafür eben viel Zeit im Spiel zubringt. Die Abhängigkeit ist ein Teufelskreis, denn wer immer mehr Zeit im virtuellen Leben zubringt, um dort die Erfolge oder Erfolgssurrogate zu finden, die sein reales Leben ihm verwehrt, der verliert immer mehr die Möglichkeiten, überhaupt noch reale Erfolgserlebnisse zu haben. Wer in diesem Zusammenhang verharmlost, handelt verantwortungslos. Natürlich ist das Spiel, ist diese Welt auch faszinierend. Aber es ist und bleibt ein kommerzieller Glücksersatz, der Gefahren für unsere Gesellschaft bereit hält, die sich heute erst ansatzweise erkennen lassen. Es ist schlicht naiv, den Aufenthalt in diesem System mit dem Verzicht auf den Konsum anderer Medien zu bemänteln, mag sein, dass der Vergleich hinkt, aber was würde man denn zu einem Heroinsüchtigen sagen, der stolz darauf hinweist, daß der dafür das Trinken aufgegeben hat?

    Die reale Welt ist schwierig und ich habe weder für meine noch für die persönliche Situation immer die richtige Lösung oder guten Rat zur Hand. Aber „da müssen wir alle durch“, und jeder zusätzlichen, verlockenden Fluchtmöglichkeit in andere Welten sollten wir eine klare Absage erteilen. Unser Leben findet jetzt und hier statt, und so lange so viele Menschen nicht mit dieser Abhängigkeit klar kommen, sollten alle anderen Ihre Illusion von der Beherrschung für sich behalten. Selbstdisziplin – das kann jeder trockene Alkoholiker bestätigen – heisst nicht dosierter Konsum sondern strikte Abstinenz.

    Ich habe keinen leichthin gesagten Kommentar für die Eltern, die sicher eine gewisse Überwindung gebraucht haben, um hier über die Abhängigkeit Ihrer Kinder zu schreiben. Aber ich habe ehrlichen Respekt und Mitgefühl für diese Menschen. Auch wenn sie womöglich Fehler bei der Erziehung gemacht haben.

    Ulrich H. Wolff

  16. @ benni

    Sorry aber ich halte mir aus Prinzip keinerlei Messenger-Dienst, daher auf diesem Weg eine einzige Rückfrage zum Beitrag: Wieviele Stunden pro Woche spielen Sie online?

    Ulrich H. Wolff

  17. Noch 1 zum Schluß:

    Bei der ganzen Debatte um Online-Spielsucht in der Öffentlichkeit ist mir etwas aufgefallen, und jetzt wüsste ich gerne, ob andere es ähnlich empfinden:

    Obwohl die Onlinezeiten und die Anzahl der weltweit Teilnehmenden bei den WoW-Süchtigen im Schnitt deutlich unter dem Anzahl Zeitinvest der Spieler von Counterstrike u.ä. stehen, wird die Spielsucht-Diskussion nicht wirklich im Fokus WoW geführt. Ich denke, die parallel laufenden Diskussionen im Umfeld der letzten Amokläufe tragen dazu bei, daß WoW wie von Geisterhand eine höhere Toleranz in der Bevölkerung findet. „Die tun nix, die wollen nur spielen“…

    Ich propagiere auf keinen Fall CS und Konsorten aber der Verdacht liegt nahe, dass WoW die Rolle des kleineren Übels bekommt, und darüber vergessen wird, daß auch kleinere Über nun einmal Übel sind und bleiben.

    Kann es sein – mir ist klar, daß ich mich mit dieser Überlegung auf das dünne Eis von Verschwörungstheorien begebe – daß es den Regierenden gar nicht so unrecht ist, wenn Langzeitarbeitslose und potentiell mit ihrer Lebenssituation Unzufriedene so ein preiswertes Beruhigungsmittel haben, solange sie damit in der Öffentlichkeit nicht negativ in Erscheinung treten? Wer in Azeroth Kräuter pflückt, randaliert schon mal nicht auf dem Sozialamt… Und wer sicher sein kann, daß er in wenigen Stunden wieder als strahlender Held auf dem Schlachtfeld reitet, der diskutiert nicht mit den Sachbearbeitern.

    Es ist für jemanden, der länger als sechs Monate erwerbslos war, sicher schwierig, wieder in den Rhythmus des Berufslebens zu finden aber viele sind dennoch motiviert dazu, weil quasi alles besser ist als die Arbeitslosigkeit. Welche Schwierigkeiten werden aber Leute haben, die in der Zeit Ihrer Erwerbslosigkeit sechs oder mehr Stunden täglich WoW gespielt haben…?

    Ulrich H. Wolff

  18. Doch noch etwas, Herr Doerr:

    „Wenn Du Kinder hast, die WoW spielen, dann trägst Du einen Teil der Verantwortung“.

    Falsch, Herr Doerr, ganz falsch!

    Wenn man Kinder hat, die WoW spielen, und die tatsächlich noch Kinder sind (WoW ist bekanntlich „ab 12“), dann trägst Du die ganze Verantwortung.

    Sind Ihre epischen Schultern dazu breit genug?

    Ulrich H. Wolff

    Drei Kinder, 22,20 und 13 Jahre alt.

  19. Huhu ihr lieben…

    Mein Freund ist defintiv süchtig er spielt eigentlich jeden Tag. Wenn er aufsteht ist es das erste was er macht das Spiel einschalten. Nachts kommt er garnicht mehr ins bett weil er durch spielt fängt ungefähr um 22:00 Uhr an und kommt dann so um 6:15 ins bett. es leidet alles darunter. Und er hat drei mal in der woche raid und in der zeit will er absolut nicht gestört werden. Wir müssen von feiern weg wenn er raid hat damit er nicht so spät kommt. Und wenn ich sage heut mal nicht spielen dann nervt er solange das er nicht mehr aushalten kann. Und ich gebe nach. Ich mache mir echt sogen und weiß auch nicht mehr weiter. Kann mir jemand helfen!!!! Wie soll ich damit umgehen. Unsere Beziehung steht kurz vor dem aus. das schlimme daran ist das ich ihn immer noch über alles liebe. und ihn gerne helfen würde. aber wenn ich sge du bist süchtig verdreht er nur die augen

  20. Hi Lenchen!!!
    Mir geht es genauso wie dir. Mein Freund macht auch frühs als erstes den Laptop an. Und dann spielt er. Er sagt dann auch dauernd „Ich mach nur noch solange bis ich das nächst level erreicht habe“ Doch wenn er es dann erreicht hat kommt wieder das nächste level. außerdem gehen wir kaum noch weg und auch bei schönem wetter sitzt er drinnen. aber ich glaube das mit deinem Freund ist noch schlimmer. Leider kann ich dir nicht helfen. Ich weiß selber nicht wie ich damit umgehen soll…

  21. jaja dieses wow… hab 4 jahre intensiv gezockt und alles verloren manche mögen mich jetzt auslachen aber ich habs geschafft aufzuhören- account weg es geht nur wenn man selbst nen schlussstrich macht!

    ich habe viel respekt vor den leuten die das unter kontrolle haben aber davon gibt es sehr sehr wenige ..war teilweise 20 std am tag on und wer noch? sehr viele spieler genauso würde gerne mal so ne spielzeit- grafik von der allgemeinheit sehen hat da wer nen link?

  22. Sucht bedeutet Suche. Ich denke in unserem Sytem ist etwas falsch, wenn ich z.B. in der Studie v.Prof Pfeifer lese, dass vorwiegend Jungen von WOW-Sucht betroffen sind, dann muß duch dringend hinterfragt werden wieso. Ich denke die heutige Schule ist von Frauen für Mädchen gemacht. Die Jungen fallen in ihren Bedürfnissen völlig durch. Jungen lernen anders, dieses Wissen ist seit Jahren vorhanden. Es fehlt entsprechenden Angeboten. Jungen wollen Leitbilder, wollen sich beweisen z.b. im Sport und alles ist im System nicht mehr vorgesehen. Wir brauchen Männerbeauftragte. Die Mädchen haben wir stark gemacht auf kosten der Jungen.

  23. Ja, diese Meinung teile ich weitgehend. Ergänzen möchte ich: Jungen brauchen Abenteuer. Doch wird hier im Außen immer mehr reglementiert, so dass der Rückzug in einer virtuelle Welt nahe liegt. Zumal – wenn ich an meine Kindheit denke – die Wiese neben unserem Haus alles war: Turnierplatz, Piratenbuch, Weltall – imaginieren war schon immer angesagt.

  24. Ja. Dieses Blog hat mich sehr nachdenklich gemacht. Mein geliebter Sohn (14) spielt WOW als gäbe es kein morgen. Die zeitlichen Vorgaben von max. 2 Stunden täglich, ignoriert er einfach und spielte jetzt in den Sommerferien nicht selten den ganzen Tag. Hinzu kommen massive Probleme in der Schule. Er zieht sich von seinen Freunden zurück. Er skatet nicht mehr. Übt kaum noch Gitarre. Schwänzt immer öfter den Sport. Zeigt wenig Interesse an Mädchen. Wir, meine Frau und ich, machen uns mittlerweile große Sorgen. Er ist so verzweifelt, wenn wir Ihn zur Rede stellen. Sagt, nur im Spiel habe er die Erfolge die er sich im Leben wünscht. Ich schwanke zwischen Sperrung seines Internetzugangs und einer Therapie. Hinzu kommt der unregelmäßige aber dann heftige Mißbrauch von Alkohol und Zigaretten. Ich glaube er ist sehr einsam.

  25. mein mann ist diesem spiel total verfallen er kümmert sich weder um sein kind noch um mich, er selber würde es nie zugeben dass er spielsüchtig ist seine antwort drauf lautet immer nur: dass spiel ist mein hobby und nicht meine sucht! unter hobby versteh ich 3x in der woche par stunden aber nicht jeden tag und dass um die 18stunden am tag!
    er ist richtig aggressiv geworden, so dass ihm jetzt auch schon mehrmals die hand ausgerutscht ist und ich gebe diesem spiel sehr große schuld an seinem verhalten den dass spiel macht menschen aggressiv.
    die jenigen die dass spiel erfunden haben freuen sich über die dummen die es investieren sie haben aber noch nie darüber nachgedacht dass sie familien beziehungen und ehen damit zerstören!
    LG Juanita

  26. Ich bin wie viele auf dieser Seite auch ein „Ex-Spieler“.
    Ich komme aus einem gut geführten Haushalt würde die Einkommensverhältnisse eher in die obere Einkommenskategorie einordnen(beide Eltern Akademiker)und konnte mich nie über mangelnde Aufmerkasamkeit beschweren.
    Zudem bin ich kein Einzelkind un hatte in früherer Kindheit auch Konfliktsituationen mit meinen Geschwistern.
    Bei mir war der Einstieg bedingt durch einen Faktor der vielen nicht unbekannt seien dürfte: Gruppenzwang.
    Ich fing an , da viele bzw. alle meiner Freunde anfingen zu spielen und alle Gespräche sich nur noch um dieses Thema drehten. Dies war trotz Eltern der Fall die sich bei allen „Cliquen-Mirgliedern“ für ein geordnetes RL-Leben eingesetzt haben.
    Meine ersten Anfänge waren unbeholfen ich führte auch meinen Sport weiter, Wasserball den ich sogar auf Landesebene ausübte.
    Nach einer Zeit versuchte ich vor mir selbst Rechtfertugungen zu finden warum ich heute nicht zum Training gehen könnte und es gipfelte in meinem Entschluss den Sport aufzugeben und WOW zu meinem Hobby zu machen.
    Die darauffolgende Zeit war Schlimm meine Eltern die zuerst mich in dieser Hinsicht haben machen lassen, da sie gegen eine „Autoritäre“ Erziehung waren/sind versuchten es mir nun zu verbieten was meinen Spieltrieb nicht bremste.
    In dieser Zeit beging ich meinen größten Fehler, da ich in dieser Zeit im Spiel noch „allein“ darstand tratt ich einer Organisation von Spielern bei(Gilde)um mich im Spiel weiterentwickel zu können ( die die gespielt haben ist vielleicht das Sunwell Plateau ein Begriff das ich zu diese Zeit (vor dem Patch)“gecleart“ habe).
    Folgen diese Beitritts waren das ich mich von meinen Freunden Isolierte (selbst den Spielern), da ich „besser“ war als sie. Ich verfügte über ein enormes Wissen und hatte mehr Erfolg als sie was sollte ich mit solchen „Noobs“(Untalerntierten Leute) anfangen?
    Letztendlich habe ich durch meine Eltern (Rückführend zu meiner eigentlichen Absicht) die Kurve gekriegt. Sie zeigten mir genau solche Seiten um mir vor Augen zu führen wie dieses Spiel einen zu Fall bringen kann.
    Als Konsequenz sollte man aber nicht das Spiel komplett zu verbieten, was häufig genau das Gegenteil bewirkt sondern Schrittweise versuchen loszukommen. Am besten durch ein Animieren zu Sport mit einer verbundenden Belohnung (bsp. Wenn derjenige sich durchringt 2Wochen Sport zu treiben bekommt er ein Essen/ein neues T-Shirt….).

    Ich habe mit 15 angefangen und mit 16 und 6 Monaten aufgehört.
    Ich habe nun seit 6 Monaten nicht mehr gespielt und mich von allen Freunden die dies noch tun distanziert, was auch diskutabel ist sich jedoch auf meine Schulnoten niederschlägt.
    Ich habe eine Freundin gefunden versuche von WOW betroffene Freunde von ihrer Sucht abzubringen .
    Zudem bereite ich mich gerade in meinen Herbstferien mit einem Betriebspraktikum bei THyssen Krupp Steel Europe auf meinen späteren Werdegang als Ingenieur vor.
    Viele mögen sich fragen was hier jemand zu suchen hat der eigentlich nichts mehr mit diesem „Teufels“-spiel zu tun hat .
    Vor gut einer Woche habe ich ein Angebot von einem Freund bekommen wieder zu spielen. Es wäre weder viel noch hätte es mich in irgendeinerweise beeinflusst jedoch bekam ich sofort wieder große Angst rückfällig zu werden. In der oben vorgestellten Publikation eines WOW Spielers habe ich mich wiedergefunden und denke sie ist für jedes Eltern Teil oder für Partner der betroffenen ein anschauliches Beispiel.

    Das durch Firmen wie Blizzard hervorrgerufene Problem fürht uns früher oder später zu einem gesselschaftlichen Problem, wenn näh,lich mehr leute in der „Irrealen“ Welt leben wollen als in der „Realexistierenden“.

    Ich kann jedem Elternteil und auch Partner nur raten: versucht nicht die betroffenen Personen mit Gewalt von diesem Spiel wegzubringen sondern langsam.
    Helfen tut auf jedenfall eine früh erkennung des Problems, da es sich meistens mit verstreichender Zeit exponentiell vergrößert.
    Falls jedoch die betreffende Person wirklich schon süchtig ist sollte man versuchen ihm die Konsequenzen vor Augen zu führen oder ihn schlimmstenfalls zu einer Therapie nötigen.

    Ich hoffe mein Text hat ihnen in irgendwie geholfen . Falls dies nicht der fall ist oder sie Rückfragen oder größere Probleme mit meiner Ansicht haben werde ich ihnen bei Nachfrage hier im Forum auch gerne in einer persönlichen Diskussion helfen.

    PS: Die gerade angebotene Hilfe ist natürlich keine wie es sie vielleicht bei einem Fachmann gibt aber ich kann ihnen meine Erfahrungen / Recherchen / Wege aus der Sucht darstellen um ihnen Möglichkeiten aufzuzeigen.
    Für mich ist einfach wichtig ihnen zu helfen die Sucht loszuwerden da selbst wenn ich nur einem Menschen dabei helfen kann wieder zu seinem Leben zurückzufinden ihm das Schicksal erspart habe was mich erwartet hätte, falls ich weitergespielt hätte.

  27. Hi,

    ich wollte zu dem Thema auch mal was sagen…
    Ich spiele jetzt seid 1,5 Jahren WoW und muss sagen, das ich Zeitweise auch Süchtig war, das war die Fase, wo ich knapp sechs Monate Arbeitssuchend war.
    Als ich wieder Arbeit hatte, war mir diese aber doch wichtiger und ich bin wieder in die Realität zurück gekommen. Ich habe viele fehler gemacht und viele Freunde und Familienmitglieder verletzt, einige konnten mir verzeihen, andere aber nicht und ich bereue das!

    Ich spiele zwar immer noch WoW, aber unter der Woche garnicht mehr und am Wochenende nur einen Tag und damit geht es mir gut und es reicht völlig aus.

    Ich gebe nur allen WoW-Spielern den Tipp, verfallt nicht in die Sucht, glücklich werden kann man nicht damit, auch wenn man es am Anfang meint!!!

    LG
    Sunny

  28. Hey, spiele seit meinem 13 Lebensjahr WoW.(bis heute bin 16)
    WoW hat mein Leben verändert ich wurde schlechter in der Schule schrieb 5en und 6en … versuchte zu lernen mit dem Druck ich muss WoW spielen… meinen Char immer weiter zu verbessern, Erfolge zu sammeln.(80 Schurke Blutelfe PvP)
    Bis zum Tag als ich mir diesen Text durchgelesen habe war mir klar das mein RL nicht mehr das ist was es früher war… habe Kampfsport gemacht (war richtig gut…viele Pokale)…
    mich mit Freunden getroffen, bin raus gegangen und habe mit meinen Eltern was unternommen.
    Mir hat es gut getan in MAßEN zu spielen am Abend wenn man alles erledigt hat… gelernt hatte seine Hausaufgaben ordentlich gemacht hat usw…

    LG Sealwood

  29. Die Sucht beginnt schon bei der Accounterstellung.
    Ich spielte 3 Jahre wow und sehe nun was ich verlor, ich hatte Freunde, Job, Freundin und nun habe ich nichts mehr, ausser meine Onlinewelt. Warum verfällt man dieser sucht?? Warum flieht man in eine andere Welt, warum ist man in der Onlinewelt so ehrgeizig, zielstrebig, warum nicht Im realen Leben?? Ich verfiel dem Spiel, da ich anerkennung bekam, ein Held war, was ich hätte im realen leben auch durchziehen könnte.
    Wie kommt man davon weg, wenn man schon alles verloren hat was einem mal wichtig war, wenn man doch in der online alles hat was man braucht, wie komme ich von dieser sucht???

  30. Ich befürchte das gerade die interessanten Onlinespiele wie WOW einen eminenten
    Suchtfaktor bergen. Mein Bekannter (über 30) bekam von seinem “ Freund “ einen WOW Account geschenkt und hängt jetzt seit mehr als drei Jahren d`ran wie ein Rauschgiftsüchtiger an der Nadel. Aber nein, er ist “ nicht süchtig “ ! Obwohl er
    für nichts außer WOW noch Interesse hat. Die Arbeit ist ihm nur noch lästig.
    Die Personen im täglichen Umgang nur noch Noobs. Inzwischen beträgt die wöchentliche Spielzeit mehr als die Arbeitszeit. Aber nein er ist natürlich „nicht süchtig“! Kommt der Tag an dem er wegen WOW keine Zeit mehr zum arbeiten hat?
    Der Tag kommt, sicher! Gesprächsthemen – natürlich WOW. Bier, Zigaretten, WOW – was braucht man noch mehr? Ach so ja, beinahe vergessen – “ Massage Chair “ !!
    Ob der nochmal den Absprung schafft??? Eher nicht oder. Ist wohl schlimmer als
    Alkohol und Zigarettensucht. Traurig und bedauernswert. Vor allen Dingen wenn man so einen Menschen sehr gern hat und einem viel an ihm liegt

  31. Hi

    Ich bin mitlerweile
    13 Jahre alt und zocke auch wow
    es hat alles ganz harmlos angefangen mit 1 h am Tag
    zu mehr hatte ich auch nie lust. Bubka dann wurde ws mehr und mehr
    bald waren es 2h am Tag ich dachte die ganze Zeit in der Schule nur an wow
    was ich nachmittags machen werde usw.
    Nach der Schule setze ich mich nur noch an den pc und machte nichts anderes mehr. Weder Hausaufgaben nich lernte ich Vokabeln.
    Nach einem halben jahr waren meine Noten
    im Durchschnitt 1 Note schlechter. Meine Eltern machten sich langsam sorgen und sagten 1 1/2 Std am Tag reichen. Da meine beiden Eltern berufstätig waren konntench natürlich 4-5 h am Tag spielen manchmal auch 6-7. Es kamen die ersten elternbriefe wegen nicht gemachten ha und meine Eltern sagten schließlich 1 h am Tag. Selbstverständlich habenich immer mehr gespielt. Eines Tages ( es war in den Ferien) überlegte ich mir einmal nachts zu spielen. Ich stand nachts um 01:00 auf und setzte mich bis ca. 6 Uhr morgens hin. Meine Mutter fragte mich warum ich so lang schlafe und ich lies mir etwas einfallen so kam es das ich geschlagene 17 h pc gespielt habe. Etwa 3 Monate später hab ich mir dann noch Counter Strike gekauft was ich natürlich auch spielen musste. Gegen Pfingstferien kam dann der blaue Brief. Meine Eltern drohten mit Kindersicherung was sie allerdings nicht erreicht hatten da ich ihnen in Sachen pc weit überlegen war.

    Nach einiger Zeit hab ich mich in Foren schlau gemacht wie es wohl den anderen ergeht und ich kam zu dem Entschluss dass es so nicht weiter geht

    Ich traf ich gar nicht mehr mit Freunden dachte nur an wow
    schließlich hab ich es dann sich geschafft.

    Wenn’s hier hilflose Eltern gibt die nicht weiterwissen schreibt mir ne Mail ich helf gerne

  32. Hey,
    Also ich hab zwar kein Kind aba einen Freund der sogar mit mir schluss gemacht hat weil ihm das WoW wichtiger ist als ich. Das Hauptproblem ist eigendlich das er sich das nicht eingesteht das er süchtig nach diesem Spiel ist. Wenn er mal nicht im WoW-Spiel drinnen ist bekommt er einen Anfall und geht auf jeden Los. Ich hoffe du bzw Sie können mir helfen das ich ihn iwie davon losbekomme, weil ich mit ihm ja noch zusammen sein will

    LG
    Tatjana

  33. Hallo,
    ich war sleber viele jahre lang WoW süchtig meine gilde war die geilste ich hatte alles was man dort erreichen konnte und kam da nicht mehr von weg !
    Ich habe mir dann Hife von Experten geholt die haben mich aus der WoW sucht herausgeholt !
    ich habe das Spiel verkauft …
    so kommt man von solchen spielen weg !
    lg Der JbReggyRaster

  34. Hallo zusammen!
    Ich las viele sehr gute Statements hier und war selbst 3 Jahre süchtig. Ich wurde fett, hab meine Körperhygiene vernachlässigt und auch mein gesamtes soziales Umfeld total vernachlässigt. Ich dachte ehrlich schon an das Schlimmste! Ihr wisst schon … Ich sah keinen Ausweg mehr, da raus zu kommen.
    Der Grund, warum ich schreibe ist, dass ich es nun innerhalb von 2 Tagen geschafft habe, alles zu beenden. Den Text hier schreibe ich sogar von einem fremden Rechner. Der Auslöser war eine alte Freundin, die ich eigentlich schon abgeschrieben habe, doch sie war schon immer eine treue Seele und ein ehrlich guter Mensch. Sie klingelte vor 2 Tagen bei mir in der Früh, was mich tierisch nervte, da ich bis 03:45 gezockt hatte. Sie klingelte jedoch so lange, bis mein Bedürfnis nach Schlaf kleiner wurde, als der Drang danach, das Klingelgeräusch mit einer doppelseitigen Streitaxt zu zerschmettern. Ich ging wurentbrannt zur Tür und wollte schon losbrüllen, doch als ich Mel sah, freute ich mich doch so sehr, dass ich sie einfach umarmte. Sie sagte nur ganz direkt: „Du stinkst wie ein Barbar!“
    Bevor ich dazu etwas sagen konnte schnappte sie mich an der Hand und zog mich in mein Zimmer auf das Sofa, dann zog sie den Rolladen hoch, griff in eine nervig knisternde Plastigtüte und holte ein Buch raus. Ich wollte gerade abwinken aks sie sagte: „Du wirst das Buch jetzt lesen, jetzt und zwar ganz! Wenn du es nicht machst, wirst du mich nie wieder sehen und das ist mein Ernst.“ Ich sah sie schlafdrunken an und erkannte an den leuchtend blauen Augen in ihrem vor Wut erröteten Gesicht, dass sie es so meinte, wie sie es sagte. Ich mag Mel, schon seit dem 1. Tag, als ich sie kennenlernte. Ich nahm also das Buch und fing an zu lesen. Zuerst war ich noch nicht richtig wach, doch Mel machte Kaffee und dann wurde es besser. Mir gefiel der lockere Schreibstil des Buches, in dem es um Spielsucht bei PC/Konsolen- und Onlinespiele ging. Der Autor mit dem Namen Chris Wolker gab darin zu, dass er selbst in ganz verschiedenen Genres bereits spielsüchtig war. Nach und nach fiel ich regelrecht in das Buch hinein. Ich merkte, dass der Mann weiß, worüber er schreibt, doch er wusste viel mehr als ich darüber. Wenn er mich noch mit Vornamen angesprochen hätte, wäre ich nicht erstaunt gewesen. Mir wurden die Augen geöffnet und ich verstand plötzlich, warum ich eigentlich süchtig wurde und was noch besser war: ICH KONNTE ES NUN VOR MIR UND MEL OFFEN ZUGEBEN. Mel hatte inzwischen belegte Laugenstangen geholt und ich machte eine kurze Lesepause. Ich schlang das Essen regelrecht in mich rein, weil ich weiterlesen wollte, was ich dann auch tat. ICh wurde durch das Lesen des Buches sehr wütend. Wütend auf mich selbst, auf die Spielehersteller und auf die gesamte Spieleindustrie. Doch der Autor holte mich schnell auf den Boden zurück, denn er sagte zu mir, dass es einen Ausweg gibt. Ich will es kurz machen. Ich habe alles abgemeldet, vom Rechner gelöscht, zerstört und Kontakte zu den Spielern direkt mir kurzer Ansage abgebrochen. Das Buch hat wie eine Bombe bei mir eingeschlagen! Mel half mir noch meine Bude in Ordnung zu bringen, dann schickte sie mich unter die Dusche und ich fühlte mich wie ein anderer Mensch. Wir gingen ins Kino – Harry Potter – nach 3 Jahren der 1. Kinofilm!!! Früher ging ich regelmäßig ins Kino, auf Konzerte u. s. w. Ja, das werde ich wieder anfangen. Und einen Job werde ich mir wieder suchen. Ich schei.. zukünftig auf solche Spiele und werde wieder LEBEN! Richtig LEBEN! Es gibt den Weg da wieder raus zu kommen und Mel habe ich das zu verdanken. An dieser Stelle: DANKE MEL!

  35. Hallo

    @Avalon 2:3 habe eine frage unzwar wie heisst dieses buch ,weil mein mann ist süchtig total süchtig er weis es nur selber nicht.
    Ich möchte ihm das buch genauso wie deine freundin Mel es mit dir gemacht hat vor die nase halten damit er wieder klar kommt im leben.
    Er arbeitet von montags bis freitags und nach der arbeit geht er direkt an pc unsere kids und ich kommen nicht an ihn ran er hat sich jetzt auch kopfhörer geholt wo man nichts andere mehr hört ausser nur noch das was man von dem kopfhörer hörern will also wenn die kids schreien dann hört er das aufkeinen fall mehr.

    Ich spiele das spiel auch aber ich spiele erst wenn die kids im bett sind und schlafen dann habe ich zeit spiele dann so ca 2 bis 3 stunden also so ca 22-23 uhr spielen und dann ist schluss. Aber mein Mann der kommt von der arbeit (17uhr) spielt von da an und dann bis meistens 0 uhr oft auch bis 2 uhr.

    WE gibts nicht mehr zu viert nur noch die kids und ich, unsere tochter weint oft weil sie sagte früher hat der papa viel mehr mit uns was gemacht.

    Er geht nochnicht mal zu geburstagen mit oder zu feiertagen nichts macht er mit überhaupt nichts mehr ich weis nicht mehr was ich machen soll ich sagte schonmal zu ihm wenn es nicht reduzierst dann ist es aus zwischen uns er meinte nur nicht schlimm nehme dann mein pc mit dann ist alles gut ich sage nur LOL!!!!

    ich verstehe die welt nicht mehr ich brauche (mein Mann) braucht hilfe.

    MfG

    Menelli

  36. Hey
    ich war zwar nicht WoW süchtig aber Nostale
    Geholfen hatt ,so banal es auch klingt , teils meine mutter und viel mein bester freund.
    im prinzip hab ich meinen acc. gelöscht und eine aussprache mit meinen kumpel gehalten.
    nach dieser erfahrung mit online spielen(viele schlechte vorallem)möchte ich gerne anderen helfen.
    um nochmal auf das „acc. löschen“ zurückzukommen.
    DAS IST VERDAMMT SCHWER UND GEHT AN DIE PSYCHE !!!
    wer das nicht übers herz bringt sollte vllt erforschen WIESO er angefangen hatt zu spielen.
    ich musste den freundeskreis wechseln (bis auf einen)
    aber schlussendlich muss man den acc loswerden ,denn wer ihn NUR MAL ZUR SEITE LEGT ;WIRD MIT GARANTIE WIEDER RÜCKFÄLLIG!

  37. Hi, Leute!!

    Ich haette mal einige Fragen/bzw. hoffe auf Tipps von euch.

    Ich habe eine 6jaehreige Beziehung mit einem Informatikstudenten hinter mir, bin daher den Umgang mit PC-suechtlingen eigentlich schon gewoehnt.
    Die Trennugn liegt jetzt schon fast ein Jahr zurueck und ich habe aber schon wenige Monate spaeter eine neue Beziehung begonnen. Was ich allerdings damals noch nicht realisiert habe, ist, dass mein neuer Freund spielsuechtig ist. Anfangs, die erste Monate, war der PC nachrangig und wurde nur fuer Facebook eingeschaltet, dann fing er langsam wieder WoW spielen an. Es war im Rahmen.
    Nur dann kam der Winter. Seit dem kann ich mich gluecklich schaetzen, wenn er mir am Tag 2 Stunden neben dem gemeinsam im Bett schlafen wiedmet. Konkret, ist es mittlerweile so, dass ich schon ein System mit ihm ausgemacht habe, wo am Tag nur 1,5 Stunden WoW erlaubt sind. Nur seit dem, auch wenn WoW reduziert ist, sind andere Spiele auf dem Pc interessant: Medal of Honnor, Starcraft, Call of Duty, …. Es wird immer schwieriger, ihn vom Computer wegzukriegen.
    Ausserdem, entwickelte er Taktiken, das Zeitlimit fuers Spielen zu umgehen.

    Besonders jetzt in letzter Zeit, gab es immer mehr schwerwiegende Vorkommnisse, wo dann sogar ich und seine Mutter in Probleme gebracht wurden. Probleme mit Polizei, Bank, ….
    Wenn man ihn darauf anspricht, dann gesteht er die Sucht ein und dass er alles im Griff aber hat und alles besser werden wird.

    Leider Fehlanzeige. Bestes Beispiel gerade Letzens:
    Ich musste um 17 Uhr meine Schicht in der Arbeit beginnen. Allerdings mussten wir erst unser Auto in die Werkstaette bringen, um die Bremsbloecke zu tauschen, machbar in ner guten Stunde, Termin war keiner notwendig, weil ein Kollege es uns Gratis machen wollte und der eh den Ganzen Tag zuhause war. Wir mussten nur Auftauchen. Das Bett hatten wir um 11 Uhr schon verlassen und wollten eigentlich noch vor dem Mittagessen wieder ein Fahrtuechtiges Auto haben. Tatsaechlich aber konnten wir erst um 16 Uhr das Haus verlassen, weil mein Freund in einem Raid festsass. Dass ich meinen Job fast verloren habe, weil diese Situation schon oefter vorgekommen war und ich immer gute 15 Minuten zu spaet kam. Leider muss ich meine Naivitaet und Idiotie da miteingestehen, ich hab ihm da einfach immer vertraut und glaubte an seine Besserungsversprechen.

    Nur langsam kann ich da nicht mehr wegschauen.
    Mein Problem ist aber auch, dass ich nicht einfach sagen kann: „aender was, oder wir gehen getrennte Wege im Leben!“, weil er dadurch nur noch mehr spielen wuerde als Flucht vor dem Leben. Er gibt soweit aber auch zu, dass das Spielen einfach nur seine Flucht vor dem Leben ist.
    Er hat 3 Ausbildungen abgebrochen, wegen WoW und Co., ist jetzt fast 30 Jahre alt und hat keine Perspektiven im Leben, Job, … Er schafft gerademal mit viel Muehe und Not seinen Aushilfsjob an der Tankstelle, und sogar da helfe ich ihm noch, alles auf die Reihe zu kriegen.

    Ich weiss nicht mehr weiter. Angeblich geht das alles wieder Vorbeit, weil das nur sein „Wintertief“ ist, aber ich kann mir das nicht vorstellen.

    Ich bitte um Hilfe und irgendwelche Tipps. Stellen, an die man sich wenden kann, Therapiearten, Tricks, ….

    Danke euch vielmals, Mia Marie

  38. Hallo Mia,
    eines der Probleme für die Partner von Süchtigen ist: Süchtige behaupten gern: „Ich habe alles im Griff“. Hauptsache, sie können weiter ihrer Sucht nachgehen. Erst wenn sie wirklich aufhören, der Sucht nachzugehen, kann man diese Aussage glauben. Und selbst dann ist ein Rückfall stets möglich. Das Traurige ist: Du kannst ihm nicht wirklich helfen. Nicht, indem du ihm Therapiestellen suchst etc. Das sollte er selbst tun. Du kannst ihn nur auf seinem Ausstieg unterstützen, wenn er diesen wirklich vollziehen will. Aber sobald du Mama spielst (also ihm einen Therapeuten suchst, ihn „hinträgst“, ist die Kiste schon verloren. Ohne den festen, knallharten Entschluss des Süchtigen „Ich hör auf!“, ist kein Ausstieg möglich.
    Das einzige, was du wirklich machen kannst: Such DIR einen guten Therapeuten. Löse das Muster in dir selbst, dass dazu führt, dass du dir solche Männer suchst. Wer mit Süchtigen zusammen ist, braucht selbst Hilfe. Ihr habt eine gemeinsame Suchtkiste am Laufen und indem du aus diesem System aussteigst, kannst du sogar ihm noch am Besten helfen.
    Dies sind alles nur meine persönlichen Einschätzungen… Alles Gute!

  39. HI, Gwyddyn

    danke dir fuer deinen Rat.

    Die Idee, erst mal meine eigenen Suechte zu bekaempfen, is ne super Idee und auch schon seit gut einem halben Jahr am laufen. Ich habe eine bipolare Persoenlichkeitsstoerung und Borderline. Zu Deutsch: ich habe Manien und Depressionen abwechselnd immer wieder und ich bin durch Borderline wahnsinnig anfaellig fuer Suechte wie Kauf-, Alkohol-, Sex-, Drogen-, Fress-, … sucht. Auch hatte ich zu Beginn meiner neuen Beziehung verdammt viele Medikamente zu schlucken.
    Er hat mir geholfen, all das in Griff zu bekommen auf eine an ein Wunder grenzende schnelle Art der Hilfe, Fuersorge und Unterstuetzung. Ich bin jetzt endlich medikamentefrei und ich habe meine Suechte in Griff.
    Ich habe diesen Ausstieg geschafft, aber auch nur durch seine Hilfe.
    Und genau deswegen will ich ihm jetzt auch helfen.

    Nur hab ich auch mitbekommen, das WoW und Co. keine „normale“ Sucht ausloesen. Irgendwie kann man alles loeschen an Accounts und Spielen und alles verbrennen und dadurch die Sucht „ausloeschen“. aber kaum is ein neuer Erweiterungspack da, denkt man „ich habs ja jetzt im Griff, ich kann das jetzt kontrolliert spielen.“ und genau das wird dann ein totaler ruecksfall.
    Das ist irgendwie ein Phenomaen, das nur bei Spielsucht/PCsucht auftritt, und das macht das alles so schwierig.

    Trotzdem Danke fuer deine Muehen/Ideen

    LG, Mia

  40. Hi,
    unser Sohn spielt exzessiv, wie es auch beim zitierten Andi es der Fall war. Er hat noch ein anderes Hobby statt WOW: er sieht sich staffelweise navy cis und ähnliche 2-dimensionale Welten an. Eigentlich nicht schlimm. Aber er macht nur das!!! Er ist naturwissenschaftlich sehr begabt, aber total unterfordet von dem, was sich Schule nennt. Er ist bei einem Psychiater, von dem er mit Antidepressiva versorgt wird. Sonst passiert nichts. Diese Anfrage an einen anderen Psychiater brachte nur die Antwort, dass ich mich an eine Elterninitiative für spielsüchtige Kinder wenden sollte. Dieser Psychiater hatte wohl Angst, einen Kollegen zu belangen.
    Jetzt bin ich hier und komme mir ziemlich blöd vor. Wie kann ich meinem Sohn helfen? Er ist ein herzensguter Mensch, aber er will die 3-dimensionale Welt nicht haben: die 2 Dimensionen reichen ihm.
    Und er verliert schmerzlich langsam aber sicher alle seine alten Freunde, die ihn jetzt beim Abi abhängen.
    Das tut weh, aber offensichtlich nicht so sehr, dass er es ändern möchte.
    Was soll ich als Vater tun?

  41. Schwierige Situation. Statt einen weiteren Psychiater hinzuzuziehen, vielleicht Ausschau nach einem guten Psychotherapeuten halten nach jemandem mit Erfahrungen in systemischer Arbeit?

  42. Hallo ihr Lieben

    als Eltern: Greift „einfach“ durch, sagt eurem Kind, wo es lang geht, stellt den Internet-Zugang ab, nehmt eurem Kind den Cömpi weg, seid vor allem stark, denn es wird rebellieren, aber unsichere, verzweifelte Eltern, die dem Kind den selbst schädigenden Willen lassen, erfüllen es nicht mit Sicherheit und Geborgenheit. Kinder wollen starke Eltern, keine, die betteln.
    Als Partner/In: bespricht mit eurem Partner, wie ihr ihn unterstützen könnt (Einhalten von abstinenten Zeiten bwz Einhalten einer maximalen Spieldauer (z.B. zwei Stunden), das Pflegen anderer Hobbys, das Einhalten des Essens am Esstisch und nicht vor dem Computer….) Oder besucht mit ihm eine Suchtberatungsstelle. Viel Glück!

  43. ich bin 17 jahre alt, spiele MMORPG seit ich 14 jahre alt bin, Ich habe etwa 2 jahren intensiv wow gespielt natürlich hab ich auch 2-3 monate mal keine gamecard geholt da ich ich einfach full hc eq war und mir der ansporn gefehlt hat; Ich habe umgerechnet in einem jahr 10h pro tag gespielt in den 2 Jahren, eine ziemlich reife leistung;Zum glück spiele ich nur noch selten zb. wenn ich krank bin oder ferien sind, meiner meinung nach ist wow nicht unbedingt das süchtigmachenste spiel denn es gib noch ziemlich viele andere, zb hatte ich bevor ich wow gespielt habe in einem anderen game eine spielzeit von 2600 stunden auf meinem main & hatte insgesamt 8 charaktere, da kann man sich auch denken was ich da für eine zeit geopfer haben muss, es kommt hauptsächlich auf erziehung, umfeld und job an ob ein mensch nach wow MMORPG süchig wird, was ich eigentlich mit allem sagen will leute die sich auch selbst nicht im griff haben oder auch ein ziemlich stressigen alltag haben sollten von MMORPG die finger lassen, da es einen ziemlich schnell in den bannt zieht da der konsument dann einfach einen ausweg aus dem realive sieht wo er mal nicht vom boss angeschrien wird, wo er auch mal erfolge erzielen kann oder den starken tapferen Krieger spielt und ein vorbild für andere spieler ist ^^ es zersört einfach alles wenn man sich nicht im griff hat, mein leben sah so aus: Ich kamm von der schule, pc an,wow starten,essen,spielen bis in die nacht meist 3-4 uhr, 7 uhr aufstehn und ab in die schule und das 1 jahr lang!meine mom bekomm natürlich fast nichts mit da wir ein sehr großes haus haben und sie mich relativ selten sieht, habe ja auch nie mein zimmer verlassen, mir wurde erst kla das ich spielsüchtig bin als meine freunde sich von mir abgewand haben und sich auch über mich lustig gemacht haben, Wie ich wegkam ? Mein Pc ging kaputt, was für eine Ironie nicht wahr ? Durch verlust meiner ganzen screenshots musik,filmen,programme etc.. alles was ich in der zeit für dateien erinnerungen bilder angesammlt habe verging mir die laune auf meinem Computer, games etc.
    Schlußendlich war der eigentliche Grund das ich süchtige werde meine Eltern, sie sagten nicht stopp hör mal auf oder nahmen meinen pc weg, sondern ließen mich einfach weiter spielen, Eltern sollten unbedingt eine Spielzeit einrrichten (kann man bei WoW einrichten !!) dies ist schonmal eine gute vorbeugung gegen die sucht;

    so wie oben alles schön erklärt wird würde ich vorallem nochmal auf die tipps hinweisen was man tun soll um die sucht zu vermeiden ! so ist man immer auf der richtigen seite 😉

    tut mir leid für diesen ich sag mal „durcheinanderlichen beitrag“, ich kann mich nie entscheiden was ich im endeffekt schreiben soll c;

    ich hoffe ich konnte damit ein paar leuten einen einblick in das leben eines süchtigen geben und wo er vorallem aufpassen sollte c;

  44. Hallo erstmal, dieser Tinitus hat recht, bei mir geht gerade nach 16Jahren die Ehe den Bach runter, weil meine Frau ca. 12Std täglich WoW zockt. Das Familienleben ist ihr mttlerweile egal, den Haushalt macht sie schon lange nichtmehr. Und ich abe nach 10std. täglicher körperlicher Arbeit abends auch keine lust auf Haushaltsarbeit. Wenns um WoW geht ist sie richtig angaschiert, und ist mittlerweile in einer gr0ßen deutschen Gilde die rechte hand vom Chef. Ich hab mir mal die Homepage ihrer Gilde durchgelesen, auch dort sind die militärischen Ansätze zu erkennen. Übrigends spielt sie schon seit 2008. Wir hatten deswegen oft Krach, aber sie will sich nicht helfen lassen weil sie angeblich alles im Griff hat. Sie kann also noch Real unt Virtuel unterscheiden meint sie. Zu allem überfluß hat sie sich blindlings in einen Mitspieler verliebt, den sie persönlich gar nicht kennt, was allerdings mittlerweile wie eine Seifenblase zerplatzt ist, da sich ihr angeblicher Geliebter eine falsche Identität angeeignet hat.

    Fazit: die Ehe ist devenitiv kaputt, und ich weine abends manchmal immernoch, aber nicht wegen der Trennung, sondern wei ich weiß, das sie in einem Sumpf gelandet ist aus dem sie alleine nichtmehr rauskommt.

    Lieben werde ich sie immer noch, aber die 2te.Wahl hinter WoW werde ich nichtmehr akzeptieren.

  45. Achso, habe vergessen zu schreiben das Ihre Mutter am 9.02.13 gestorben ist. Sie9 war bis heute nicht an ihrem Grab, selbst bei der Beerdigung war sie nicht anwesend.

  46. Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Auf der einen Seite gibt es nunmal die Menschen, die auf derartige Suchtquellen klar kommen und auf der anderen Seite gibt es Menschen, die damit Probleme haben.
    In meinen Freundeskreis ist WoW auch irgendwann gekommen. Am Anfang fand einer es toll, alle anderen haben sich darüber lustig gemacht. Am Ende ging es soweit, dass mein Bruder und ein guter Freund ihre Ausbildungsstellen verloren haben weil sie den ganzen Tag WoW gespielt und gekifft haben. Vielleicht ist die Kombi auch nochmal gefährlicher. Die Nahrungsaufnahme wurde vergessen, Freunde, Familie usw wurde total unwichtig. Welcher Monat war, wussten sie nicht. Ist die Spielzeit abgelaufen und man muss wieder neu bezahlen, wurde bei Freunden und der Familie Geld geklaut um wieder spielen zu können.
    Ein rankommen an die Personen war nicht möglich. Mein Bruder ist mittlerweile hochgradig depressiv und sieht keinen Sinn in einem weiteren Leben.

    Ich möchte nicht sagen, dass dieses Spiel oder das Kiffen allein daran Schuld sind. Sicherlich hätten wir alle früher eingreifen müssen aber es hat alles seinen Teil dazu beigetragen. Jedoch sehe ich auf der anderen Seite auch immer wieder Menschen, die hin und wieder ein paar Stunden spielen und keine Panikanfälle bekommen, wenn sie mal ein Mainraid verpassen.
    Es ist wohl ein leidiges Thema, mit vielen pro und contras…

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