Jäger Neustart bei Level 70 – skillen bei Cataclysm

Levixus der Seelenrufer

Mein erster Login nach drei Jahren in World of Warcraft. Vieles hat sich geändert. Stück für Stück gehe ich dies hier nun durch, gebe meine Erfahrungen und Fundstücke weiter und absolviere auch gleich die erste Quest.

Natürlich waren alle Talente weg, ich musste neu skillen. Natürlich sollte es wieder Tierherrschaft / Beastmaster sein. Hier fand ich verschiedene Tutorials, an denen ich mich orientiert habe. Ich wollte ja nicht Tage mit Recherchen verbringen, sondern möglichst zügig wieder ins Spiel einsteigen. Da wären also:

Tierherrschafts Jäger skillen ab Level 70 in Cataclysm

Pet skillen in Cataclysm

Okay, damit konnte ich grundlegend etwas anfangen. Drei Pets waren vorhanden, ein Besuch beim Stallmeister erlaubte mir, diese drei auf aktiv zu setzen. Fünf Plätze für aktive Pets sind insgesamt vorhanden, vier kann ich bei meinem Level nutzen, 10 Plätze gibt es insgesamt dazu im Stall. Doch um mehr als ein Pet aktiv zu halten, musste ich erst zum Jägerlehrer. Angeblich gibt es – laut verschiedenen Quellen im Netz – keinen Jägerlehrer in Shattraht. Vor drei Jahren hatte ich auch noch keinen dort gefunden. Mittlerweile findet man aber Irva auf der Terasse des Lichts. Hier buchte ich gleich mal alle Talente durch, die es gab. Dank 1200 Gold im Beutel kein Problem 🙂

Aktueller Stand bei den Pets:

  • Kitten: Mein Kätzchen. Schleichen. Mein Schurke im Team. ATS 1,82 – wehe, mein guter alter Broken Tooth Sugar hätte noch seine 1.0. Wildheit.
  • Ascarog: Der Wolf von der Blackrockspitze. ATS 2.0. Wutgeheul. Guter Teamplayer. Ebensfalls Wildheit.
  • Belégras: Felshetzer. Farbig. Verheert. Gerissenheit.

Das war’s. Was mir fehlt, ist ein klassisches Tankpet: Eines das extrem viel aushält, natürliche Rüstung und co. bis zum Schluss, aber den Gegner bindet und mir den Schaden überlässt. Gut als Partner für die Treffsicherheitsskillung. Mal gucken, irgendeine Schildkröte wird sich schon finden 😉 Tierexperimente beim nächsten Mal.

Duale Talentspezialisierung mit Treffsicherheitsjäger

Meine größte Überraschung: Die Lehrerin bot mir gleich eine duale Talentspezialisierung an. Oops, duale Ausbildungsgänge in World of Warcraft. Yo. Zwar nicht ganz „Rollenspieler like“, aber absolut sinnvoll: Man kann seinen Char gleich zwei verschiedene Talentbäume angedeihen lassen. Bei der Beta hatte diese Fähigkeit 100 Gold gekostet, ich zahlte nur noch 10 Gold. Und zog mir gleich den Treffsicherheitsjäger rein:

Damit ist klar: Bin ich solo unterwegs, kann ich wie gehabt als Beastmaster agieren. Bei Einladungen in Instanzen kann ich nun aber falls gewünscht als Markman agieren. Gerade dies war früher ein Riesenproblem: Wenn es um Inis mit fremden Playern ging, wurde ich als erstes gefragt: BM oder MM? Sobald meine Antwort kam „BM“ war ich draussen.

Dieselben Probleme kann ich auch mit meinen anderen Chars – sofern ich sie mal wieder anspiele – künftig vermeiden: Mein Shadowpriest kann nun als zweite Talentspezialiserung auf Heilerin gehen, dito mein Druide. Gerade bei diesen Chars waren die Probleme bei Gruppenquests immer besonders groß. Ich denke, mit dieser Neuerung hat Blizzard den Spielern einen großen Gefallen getan.

Sonstige Neuerungen: keine Munition, kein Futter

Eine Frage war: Was ist überhaupt mit der Munition? Irgendwas war mir zu Ohren gekommen, was Nimbert bestätigte: Wir brauchen keine Munition mehr. Vorteil: Keine Rennerei mehr deswegen, keine Kosten, aber vor allem: Ein kompletter Taschenplatz wird frei in der Leiste, eines der Dinge, die für Jäger nervig waren. Auch brauchen Pets kein Futter mehr. Auch hier: Man spart die Rennerei, Kosten, Platz in den Taschen. Nachteil der ganzen Änderungen: Wieder geht viel vom Rollenspielcharakter verloren. Immerhin sind meine Kochkünste nicht ganz obsolet: Hochwertiges Essen bringt immer noch Vorteile mit sich 🙂
Ansonsten fand ich im Zuge meiner Recherchen noch weitere Informationsquellen für Jäger wie die Hunters Lodge von ingame.de.

Levixus der Seelenrufer

Quest: Levixus der Seelenrufer

Nach der ein oder anderen Stunde, die ich mit diesen Basics verbrachte, wollte ich wenigstens eine Quest absolvieren: „Levixus der Seelenrufer“ in Auchindoun (hier beim Freien Bund und hier bei Buffed.de), nur wenige Flugminuten von Shattrath entfernt. Den Typ fand ich schnell dank einer neuen komfortablen Kartenintegration (jaja, easy, ich weiß, aber nach so vielen Jahren Abstinenz wollte ich wirklich nicht mehr lange rumsuchen). Angeblich Gruppenquest für drei Spieler auf Level 67, wo ich nur wenig drüber bin. Aber das Ding war grün. Sollte ich es wagen? Mich gleich mit nen Elite-Typen anlegen? Die Meinungen bei Buffed waren geteilt: Viele gingen bei der Quest drauf, andere meinten sie sei leicht. Von letzterer Fraktion zogen allerdings viele den Gegner bis ins nächste Lager, wo er dann von den Wachen plattgemacht wurde (nennt sich mittlerweile kiten, wieder was gelernt *g*).

Naja, ich schoss mich auf der Ebene ein wenig warm und landete dann hinter dem Typen. Mal des Jägers, Kitten draufgeschickt, kaum war er angetankt, ballerte ich los, was so da war: Erschütternder Schuß, Zuverlässiger Schuß, Mehrfachschuß, Schlangengift, Arkaner Schuß. Oder so. Viel zu schießen gab es allerdings nicht, nach noch nicht mal zehn Sekunden war Levixus down, ohne dass er irgendwelche Adds gerufen oder mich übernommen hätte. Glück oder Können? Egal, über die erste erfolgreich absolvierte Quest nach drei Jahren gefreut. Heiter weiter 🙂

1 Kommentar

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